#Traurigkeit #Vergebung #Mitgefühl #Mut #Angst #Glaube #Gott #Verzweiflung # Verbitterung #Wut #Hilflosigket #Schmerz #Liebe #Frieden #Jesus #Vertrauen #Tränen #Religion . . .

Dies sind nur einige Begriffe, die mir spontan zu dem Buch „Die Hütte“ von William Paul Young einfallen. Dieses Buch fand den Weg zu mir, aufgrund einer Buchempfehlung in einem Podcast. Da ich sehr großen Respekt vor der Thematik hatte, habe ich es dann einige Zeit in meinem Bücherregal stehen lassen.

Die Geschichte beschreibt eine meiner größten Ängste, welche mich, seit ich eine Mama bin, stets begleiten. Die Angst, meinen Kindern könnte etwas zustoßen, und ich habe keine Möglichkeit sie zu beschützen. Manchmal lähmt mich diese Angst, nimmt mir die Luft zum Atmen und führt sogar dazu, dass es mir schwer fällt meine Kinder los zu lassen. Natürlich wissen sie von alledem nichts und ich überwinde mich immer wieder, ihnen ihren Freiraum zu geben, um die Welt zu entdecken, ihre Persönlichkeit und Identität zu formen, eigene Erfahrungen zu machen und einfach unbeschwert glücklich aufzuwachsen.

Diese Geschichte hat mich so unglaublich berührt und wirkt immer noch nach. Es gibt immer wieder kleine Momente in meinem Alltag, in denen ich mich an die Botschaft erinnere, die das Buch transportiert. Im Kern geht es um Vergebung, denn Vergebung bedeutet innerer Frieden! Dem Leser werden, wie ich finde, sehr viele Perspektivwechsel abverlangt und es fordert, zumindest in meinem Fall, sehr viele Tränen. Es ist eine Achterbahn der Emotionen, Sichtweisen, Denkmuster und Glaubenssätze.

Mich hat es unglaublich bereichert und ich bin so dankbar, dass es den Weg zu mir und in mein Herz gefunden hat.

Ich wünsche Euch ganz viel Energie beim Lesen und freue mich so sehr auf Eure Kommentare, Meinungen, Kritik und Emotionen!

. . . weil Du wertvoll bist!

Herzlichst,

Eure Marina von SeelenAllerlei


Hier geht´s zum Inhalt . . .

Mackenzie Allen Phillips´jünste Tochter wurde während eines Familienausflugs entführt. In einer verlassenen Hütte, tief in der Wildnis von Oregon, finden sich Hinweise, dass sie ermordet wurde. Vier Jahre später, mitten in seiner tiefen Traurigkeit, erhält Mack eine seltsame Nachricht. Als Absender ist Gott angegeben, der ihn für ein Wochenende zurück in die Hütte einlädt. Trotz aller Einwände seines Verstandes macht er sich auf den Weg. Eine Reise zurück in seinen dunkelsten Albtraum beginnt, aber auch eine faszinierende Begegnung und Auseinandersetzung mit Gott. Allerdings ist Gott ganz anders, als man sich ihn vielleicht vorstellt. Gott erscheint ihm in Form einer großen und liebevollen schwarzen Frau, eines entspannten Schreiners aus dem mittleren Osten und einer einfühlsamen, etwas verhuscht wirkenden Frau aus Asien. Was Mack auf seiner Reise findet, verändert seine Welt und sein Leben für immer.

Der Autor macht auf charmante Weise deutlich, dass er natürlich nicht Gott an sich beschreibt, sondern dass Gott sich Mack auf diese Weise zeigt, damit er von ihm akzeptiert und verstanden wird. In einer Welt, in der Religion zunehmend bedeutungsloser zu werden scheint, ringt „Die Hütte“ mit der zeitlosen Frage: „Wo ist Gott in einer Welt, die so voll ist mit unaussprechlichem Leid?“ Die Antworten, die Mack erhält, werden Sie in erstaunen versetzen und vielleicht so sehr verändern, wie sie auch ihn verändert haben.

Bewertung: 5 von 5.

Unter allen eingehenden Kommentaren verlosen wir wieder eine Aufmerksamkeit aus unserem Sortiment der kleinen Kostbarkeiten! Also, auf die Tasten, fertig, los . . .

Über den Autor

Wir sind Mütter, Ehefrauen, Töchter, Schwestern, Schwiegertöchter, Schwägerinnen, Freundinnen, Anästhesieschwester & Sozialpädagogin, Familienmanagerinnen, Beulentrösterinnen, Köchinnen, Bäckerinnen, Schultern zum anlehnen . . .
Doch wir sind auch WIR - Visionärinnen, Freigeister, Herzensmenschen, Individuen, Persönlichkeiten, Charaktere, Abenteurerinnen, Königinnen des Alltags, Superstars . . . genau wie DU!

1 Kommentar

  1. Hallo,das Buch habe ich vor Jahren mal gelesen. Da ich mich grob an den Inhalt erinnern kann, muss es gut gewesen sein. Ich weiß noch das ich es eigentlich nicht unbedingt lesen wollte …als Mutter.
    Jemand aus meinem Bekanntenkreis hatte es gelesen und Gesprächbedarf danach. Dieser Jemand war mir wichtig …
    Trotzdem fand ich es persönlich nicht einfach zu lesen als Mutter. An diese Gefühle kann ich mich erinnern und fallen mir leider als erstes bei dem Buch ein.

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